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Stern-Wywiol Gruppe

Hamburg

Daten und Fakten

Inhaberfamilie
Familie Wywiol

Gründer
Volkmar Wywiol, 1980, Hamburg

Branche
Lebensmittelzutaten (Ingredients) für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie

Produkte
Funktionssysteme zur wirtschaftlichen Produktion gut schmeckender, gesunder Lebensmittel, wie z. B. für Backwaren, Milch- und Feinkosterzeugnisse, Fleisch- und vegane Alternativen; umfangreicher Technologie-Service mit breit gefächertem Anwendungstechnikum

Standorte
in Deutschland 6, in Mexiko, den USA, Malaysia, Indien, Singapur, China, Polen, Russland und der Türkei

Vertrieb
17 eigene Auslandsfilialen und lokale, länderspezifische Kooperationspartner

Mitarbeitende
1.040 in Deutschland (2019) und 480 im Ausland (2019)

Umsatz
525 Mio. Euro (2019)

Marktposition
mit 20 % Marktanteil ist die Mühlenchemie Weltmarktführer in der Müllerei für Mehlverbesserungsmittel zur Herstellung von Brot, Keksen und Pasta

Ausbildungsquote
5 % aller deutschen Mitarbeitenden

Familieneinfluss
der CEO der Holding entscheidet zusammen mit dem Beirat über die Besetzung der Geschäftsführer in den operativen Gesellschaften

Unternehmensanteile der Familie
Gründer Volkmar Wywiol hält 28 % der Geschäftsanteile, seine 3 erwachsenen Kinder je 24 %

Kontrollgremien
der Beirat tagt zweimal jährlich; auf Anforderung kann er jederzeit zu Sondersitzungen einberufen werden

Zur Stern-Wywiol Gruppe gehören zwölf spezialisierte, eigenständige deutsche Fachbetriebe, die funktionelle Zutaten für die Herstellung von Lebensmitteln und Tiernahrung entwickeln, produzieren und vertreiben. Dazu zählen international bekannte Unternehmen wie Hydrosol, Mühlenchemie, SternMaid, SternVitamin, Sternchemie, SternEnzym, HERZA Schokolade und Berg+Schmidt. Jedes einzelne verfügt über eine ausgeprägte Kompetenz mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie, u. a. für Back- und Teigwaren, Molkereiprodukte, Feinkost, Fleisch, Fisch, Schokolade sowie für Aromen, Lecithin, Enzyme und Vitamine. Im Mittelpunkt aller Firmenaktivitäten steht die Anwendungsforschung im Stern-Technology Center „Futuremaker“ in Ahrensburg bei Hamburg. Hier steht jeder Tochterfirma das gebündelte Spezialwissen aus dem Kompetenznetzwerk der gesamten Unternehmensgruppe zur Verfügung. Durch 17 Auslandsfilialen, die über profunde regionale Expertise verfügen und teilweise mit eigenen Forschungs- und Produktionskapazitäten ausgestattet sind, sichert sich die Gruppe den Zugang zu den wichtigsten Märkten. Mit einem Exportanteil von über 80 % beliefern die eigenständig operierenden Gesellschaften Kunden in über 130 Ländern.

„Unser Geschäftsmodell lässt sich nur mit der DNA eines Familienunternehmens umsetzen: ein Führungskonzept auf Augenhöhe, flexible Strukturen und ein hohes Maß an Freiheit für den Einzelnen. Das führt dazu, dass die Mitarbeitenden tagtäglich eine starke Unternehmermentalität haben. Kampfgeist, Risikobereitschaft, Investitionswillen und Kreativität führen zu unserer außergewöhnlichen Innovationskraft, mit der wir uns von Großkonzernen abheben“, erklärt der Sohn des Gründers und CEO Torsten Wywiol. Das bedeutet konkret: Der Erfolg der Stern-Wywiol Gruppe basiert auf der Vielseitigkeit in der Anwendungsberatung und im interdisziplinären Wissensaustausch unter den Technologen und Wissenschaftlerinnen. Im Stern-Technology Center sind die Forschung und Anwendungstechnik in einer zentralen Einrichtung zusammengefasst. Der Know-how-Transfer, gemeinsame Arbeit, Interdisziplinarität und der Blick über den Tellerrand führen zu Lösungen für den Kunden. 15 % der deutschen Mitarbeitenden sind in der Anwendungstechnik und Entwicklung tätig.

Torsten Wywiol und sein Vater Volkmar Wywiol sind im Jahre 2018 als „Familienunternehmer des Jahres“ ausgezeichnet worden. Den Generationswechsel zu meistern ist nicht immer die leichteste Aufgabe. Für die Familie Wywiol stand dabei stets der starke Familienzusammenhalt und der Drang nach der eigenen Lösung im Fokus. Bereits frühzeitig hat Volkmar Wywiol seinem Sohn die Gesamtführung des Unternehmens anvertraut und sich behutsam aus dem operativen Management zurückgezogen. „Beim Aufbau der Firma braucht man eine andere Persönlichkeit und andere Fähigkeiten als für den Ausbau. Mein Sohn hat diese Fähigkeiten“, sagt der Gründer. Dennoch ist der Vater als Ideengeber und Sparringspartner täglich im Büro und verantwortet das Marketing. Währenddessen hat Torsten Wywiol nicht nur den Umsatz der Gruppe maßgeblich gesteigert, er trieb außerdem die Internationalisierung voran und knüpfte in den weltweit wichtigen Schlüsselmärkten ein tragfähiges Netz für weiteres Wachstum.

Denn die industrielle Lebensmittelherstellung wächst rasant. Die Stern-Wywiol Gruppe ist in der Ingredients-Branche ein Futuremaker. Durch Ausbau der anwendungstechnischen Services mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis und der kontinuierlichen Erweiterung der Produktionskapazitäten wird das Unternehmen seine jährlichen Wachstumsziele von 8 % auch in der Zukunft erreichen.

Kontakt

Stern-Wywiol Gruppe GmbH & Co. KG
An der Alster 81
20099 Hamburg

Fon: 040 284039-0
Fax: 040 284039-88

infostern-wywiol-gruppe.de
www.stern-wywiol-gruppe.de

Ansprechpartner Presse

Carsten Blum
Fon: 040 284039-0
cblumstern-wywiol-gruppe.de

Volkmar Wywiol, Gründer der Stern-Wywiol Gruppe, und ...
... sein Sohn Torsten Wywiol, der als CEO die Firmengruppe seit 2011 leitet.
Torsten und Volkmar Wywiol sind im Jahr 2018 als „Familienunternehmer des Jahres“ ausgezeichnet worden.
Die Experten des Stern-Technology Centers ...
... entwickeln Produkte als Antworten auf neue Lebensmitteltrends.
Der vegane Burgerpatty ist nur eine der aktuellen Trend-Innovationen.
Die Stern-Wywiol Gruppe gründete 2008 das weltweit erste „MehlWelten Museum“ in Wittenburg.

Chronologie

1980
Volkmar Wywiol erwirbt die Sternchemie in Hamburg. Aufbau der Stern-Wywiol Gruppe als Lecithin-Spezialist

1981
Erwerb von 50 % der Anteile der Firma Berg+Schmidt, Vertrieb von Ölen und Fetten für die Tierernährung

1990
Erwerb der Mühlenchemie; Einstieg in die Produktion und Entwicklung von Mehlbehandlungsmitteln

1992
Joint Venture mit der US-amerikanischen Ölmühlengruppe Central Soya Inc. – Stern-Wywiol wird zum weltweit größten Lecithinanbieter.

1995
Gründung der ersten Auslandsfiliale Berg+Schmidt Asia in Singapur

1999–2006
Gründung der SternLife, Erwerb der HERZA Schokolade, Gründung DeutscheBack und SternVitamin

2000
Gründersohn Torsten Wywiol tritt in die Unternehmensgruppe ein und übernimmt die Leitung der HERZA Schokolade in Norderstedt.

2003
Aufbau des Ahrensburger Technologiezentrums für Lebensmittelzutaten

2010
Akquisition der Firma OlbrichtArom in Sachsen

2012
Übernahme von hs Additive für den Ausbau der Fleischadditive

2017
Umsatz der Stern-Wywiol Gruppe übersteigt erstmals eine halbe Millarde Euro.

„Kreativität führt!“ Volkmar Wywiol

Schon gewusst?

1998 ging Volkmar Wywiol im Urlaub am Strand von Dubai spazieren. Plötzlich stolperte der Gründer der Stern-Wywiol Gruppe, zu der auch die Unternehmen SternMaid (Wittenburg) und Mühlenchemie (Ahrensburg) gehören, über einen vergrabenen Plastiksack. Dieser entpuppte sich nach seiner Freilegung als Mehlsack eines Kunden. Dies brachte Wywiol auf die geniale Idee, Mehlsäcke aus aller Welt zu sammeln.

Mit großer Leidenschaft begeisterte der damals 63-Jährige seine Kunden und Mitarbeitenden, am Aufbau einer ungewöhnlichen Sammlung von Mehlsäcken mitzuwirken. Sie war die Keimzelle für die spätere Gründung eines Museums rund um das Mehl.

Inzwischen ist die Sammlung auf mehr als 3.500 Mehlsäcke aus über 140 Ländern aller Kontinente angewachsen. Volkmar Wywiol mietete die ehemalige Wittenburger Amtsbergschule von der Stadt, baute das denkmalgeschützte Gebäude in zehnmonatiger Bauzeit für eine halbe Million Euro in den Ursprungszustand zurück und eröffnete hier 2008 das „MehlWelten Museum“ – eine Kulturstätte rund um das Mehl.

Die Unternehmen der Stern-Wywiol Gruppe

Mühlenchemie
Mehlstandardisierung für Back- und Teigwaren, Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen

DeutscheBack
Backkonzepte und Enzym-Systeme für Brot- und Feinbackwaren

SternEnzym
Enzym-Compounds für die Herausforderungen der Lebensmittelindustrie. Die Lösungen kommen in der Teig- und Süßwarenherstellung, bei alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, Milcherzeugnissen sowie in der Zucker-, Fleisch- und Fischindustrie zum Einsatz.

SternVitamin
Mikronährstoffpremixe für Grundnahrungsmittel, Getränke, Cerealien, Hilfsnahrung, Milcherzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel

Hydrosol
Stabilisierungs- und Texturierungssysteme für Milchprodukte, Feinkost, Fleisch- und Wurstwaren, Sahne und pflanzliche Cremes

hs Additive
Stabilisierungs- und Texturierungssysteme für Fleisch- und Wurstwaren

SternLife
Nahrungsergänzungsmittel, Rein-Lecithin-Granulat, Ergänzungen für diätetische Lebensmittel, Wellness-Produkte und Sportlernahrung

SternMaid
Misch-, Abfüll- und Veredelungstechnik als Lohnhersteller für Food- und Pharma-Ingredients in pulvriger und flüssiger Form

HERZA
Kleinstückige Schokolade als Inclusions und Dekoration für: Müsli, Eiscreme, Backwaren und Molkereiprodukte sowie für die Riegelproduktion

Sternchemie
Lecithine, MCT-Öle, Rote Palmöle, Kokosnussmilchpulver, Lebensmittel-Emulgatoren

OlbrichtArom
Aromen, Zitrusschalenpasten, Gewürzmischungen, Käse- und Milchpulver

Berg+Schmidt
Futteradditive, Futterfette, Enzyme und oleochemische Spezialitäten für Kosmetik und technische Anwendungen

Gesellschaftliche Verantwortung

Torsten Wywiol versteht sich als CEO nicht nur als „primus inter pares“, sondern auch als „unternehmender Unternehmer“. In der betrieblichen Altersversorgung „Stern-Rente“ kommt nicht nur seine hohe Partnerschaftsfähigkeit, sondern auch sein Engagement für die eigenen Mitarbeitenden zum Ausdruck: Das Ziel der Stern-Rente ist es, die Mitarbeitenden sozial abzusichern und die Bindung an die Stern-Wywiol Gruppe zu intensivieren. Neben privater und gesetzlicher Rentenversicherung bildet diese Form der betrieblichen Altersversorgung die dritte Säule der Altersversorgung. So soll durch Reformen des Rentensystems entstehenden Rentenlücken vorgebeugt werden, um den Lebensstandard auch im Alter sichern zu können. Die Stern-Rente wird in Form einer Pensionskasse durchgeführt. Die Arbeitnehmer zahlen ihre Beiträge also durch Entgeltumwandlung direkt aus dem Bruttogehalt, der Zuschuss des Arbeitgebers liegt abhängig von der Höhe des Arbeitnehmerbeitrags zwischen 37,5 und 100 %. Dieses Modell bietet viele Vorteile: U. a. lassen sich durch die nachgelagerte Besteuerung Steuern sparen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können die Beitragshöhe frei wählen und sie bleibt variabel. Zudem ist die Rente sicher und kann bei Ausscheiden auch bei einem neuen Arbeitgeber privat oder beitragsfrei fortgeführt werden. Doch die soziale Verantwortung der Stern-Wywiol Gruppe geht noch über die Unternehmensgrenzen hinaus: In einer Reihe von Schwellenländern – vorwiegend in Afrika und Indien – unterstützt das Unternehmen soziale Projekte für Schulbildung und Ernährung. Mit dem Firmenmuseum „MehlWelten“ und der Hamburger „Skulpturen Galerie“ zeigt die Stern-Wywiol Gruppe ihr Engagement in Wissenstransfer und Kunst.