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ONI

Lindlar, Nordrhein-Westfalen

Daten und Fakten

Inhaberfamilie
Wolfgang Oehm in 1. Generation

Gründer
Wolfgang Oehm, 1983, Lindlar

Produkte
energiesparende und umweltentlastende Systemlösungen für Industriebetriebe

Standorte
Lindlar und Großröhrsdorf, Deutschland; Kunshan, China

Vertrieb
weltweit über eigene Vertriebsabteilungen und über Partner

Mitarbeitende
485 (2019)

Umsatz
88 Mio. Euro (2018)

Marktposition
weltweite Alleinstellung durch breitgefächertes Know-how 

Ausbildungsquote
11,7 %

Familieneinfluss
inhabergeführt

Unternehmensanteile der Familie
100 %

Auszeichnungen
Finalist beim „Entrepreneur des Jahres“; „Gold- und Silbermedaillen für innovative Energiespartechnik“ zur Plastpol/Kielce; „Ehrenpreis der Handwerkskammer zu Köln“ für herausragende Ausbildungsleistungen; mehrfacher Preisträger beim „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung; „Initiativpreis NRW“ der WGZ-Bank für die Schaffung vieler Arbeitsplätze; Wolfgang Oehm wird 2016 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet; 2016 Auszeichnung als „Chancengeber“ durch die IHK-Stiftung Köln, für das herausragende Engagement in Sachen berufliche Integration von Asylsuchenden; 2017 Auszeichnung für das „Lebenswerk“ durch den Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW; 2019 Auszeichnung für das „Lebenswerk“ durch die Oskar-Patzelt-Stiftung

Die ONI-Unternehmensgruppe hat sich im internationalen Industrieanlagenbau mit der Entwicklung, der Planung und dem Bau von energiesparenden und umweltentlastenden Systemlösungen einen Namen gemacht. Das Unternehmen plant und baut Anlagen für die Kühl- und Kältetechnik, für die Wärmerückgewinnung, Klima-, Lüftungs- und Reinraumtechnik, Werkzeug-Temperiertechnik, Kühlwasserbehandlung sowie energetische Optimierung von Spritzgießmaschinen.

Darüber hinaus berät ONI die unterschiedlichsten Industriebranchen in Sachen Energieoptimierung und Entwicklung von Energiesparkonzepten. Auch die Vermittlung von Netzwerkpartnern zählt zu den Dienstleistungen, ebenso wie die energieoptimierte Betriebsführung und die Überwachung von Kundenanlagen weltweit.

Zu den Kunden gehören u. a. Kunststoff- und Metallverarbeiter, die Automobilindustrie, die Chemie- und Lebensmittelbranche sowie die Medizintechnik. Mit seinem breit gefächerten Produkt- und Leistungsspektrum, das sogar die Entwicklung der Energiemanagementsoftware für alle Anlagensysteme umfasst, ist ONI weltweit einzigartig. Ca. 60 % seines Umsatzes von 88 Mio. Euro (2018) erwirtschaftete das Unternehmen auf den internationalen Märkten.

Produktionsstandorte befinden sich am Firmensitz in Lindlar mit 435 Mitarbeitenden, in Großröhrsdorf mit 40 Mitarbeitenden und Kunshan (China) mit 10 Mitarbeitenden. Das Unternehmen legt besonders großen Wert auf die Nachwuchsförderung, was sich in einer Ausbildungsquote von über 11 % und der Schaffung von zehn zusätzlichen Ausbildungsplätzen für Asylbewerberinnen und -bewerber, die mit einem finanziellen Aufwand von mehr als eine Million Euro eingerichtet wurden, eindrucksvoll widerspiegelt. Das außergewöhnliche Engagement in diesem Bereich wurde vielfach ausgezeichnet.

Die Unternehmen der ONI-Gruppe liegen im Besitz des Firmengründers Wolfgang Oehm, der sie als geschäftsführender Gesellschafter zusammen mit vier weiteren Geschäftsführern leitet. Wolfgang Oehm gründete seine Firma 1983, nachdem er das weltweit erste Wärmerückgewinnungssystem für Kunststoffmaschinen entwickelt hatte. Seine besondere Dienstleistung, die dem Unternehmen von Beginn an eine Alleinstellung verlieh, bestand darin, Prozessabläufe in der Kunststoffverarbeitung zu analysieren, Schwachpunkte zu erkennen und Lösungen anzubieten, die zu massiven Kosteneinsparungen führten. Den Durchbruch schaffte der Unternehmer mit der erfolgreichen Installation von Wärmerückgewinnungssystemen bei der Dynamit Nobel Kunststoff, die ihm weltweit den Ruf als Energie- und Kostensparspezialist eintrug.

Für die Zukunft erwartet ONI eine stetig wachsende Nachfrage nach energiesparenden und umweltentlastenden Systemlösungen, weil Regierungen vieler Staaten das Thema Energieeinsparung und Umweltschutz in den Fokus gestellt und Umweltziele konkretisiert haben. Das Unternehmen baut das Produkt- und Leistungsportfolio sowie die weltweite Vertriebsstruktur konsequent aus, um ein nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Kontakt

ONI-Wärmetrafo GmbH
Niederhabbach 17
51789 Lindlar

Fon: 02266 4748-0
Fax: 02266 3927

infooni.de
www.oni.de

Ansprechpartner Presse

Rüdiger Dzuban
Fon: 02266 4748-213
r.dzubanoni.de

Kühlanlagentechnik mit Wärmerückgewinnung von ONI in einem großen Kunststoffbetrieb
Firmengründer Wolfgang Oehm und ...
... sein erstes Wärmerückgewinnungsgerät
Der Firmensitz der ONI-Wärmetrafo GmbH in Lindlar

Chronologie

1983
Wolfgang Oehm gründet die ONI-Wärmetrafo GmbH in einer Großgarage in Lindlar.

1987
In Lindlar-Frielingsdorf werden neue Räumlichkeiten mit ca. 500 m2 Nutzfläche angemietet.

1998
Eine ca. 40.000 m2 große Gewerbefläche mit ca. 10.000 m2 Nutzfläche für Produktion und Verwaltung wird erworben. ONI nutzt davon 3.000 m2.

2004
Erweiterung der Produktions- und Verwaltungsfläche auf ca. 10.000 m2

2007
ONI übernimmt die Mehrheitsanteile an der Rhytemper GmbH, einem Spezialisten für dynamische Werkzeugtemperiersysteme.

2013
Die neue Produktionshalle mit Verwaltungstrakt in Lindlar mit einer Nutzfläche von ca. 4.000 m2 wird eingeweiht.

2014
Die Gewerbefläche am Standort Lindlar wächst durch Zukäufe auf ca. 76.000 m2.

2017
Das Tochterunternehmen ONI Temperiertechnik Rhytemper GmbH bezieht neue Geschäftsräume mit 1.400 m2 auf einer neu erworbenen 10.000 m2 großen Gewerbefläche. Das Tochterunternehmen ONI Energy Saving Technology Co., Ltd. in Kunshan (China) wird gegründet.

2018
Das neue Bürogebäude in Lindlar mit einer Nutzfläche von ca. 1.300 m2 wird eingeweiht. Die gesamte Nutzfläche wächst damit auf ca. 15.300 m2 am Standort Lindlar.

Die Tochterunternehmen ONI Temperiertechnik Rhytemper in Großröhrsdorf und ...
... ONI Energy Saving Technology im chinesischen Kunshan
Wolfgang Oehm mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser beim KLIMA.FORUM 2019 in Düsseldorf
“Für mich sind ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Edelstähle und kein altes Eisen.“ Wolfgang Oehm, geschäftsführender Gesellschafter ONI-Wärmetrafo GmbH

Gesellschaftliche Verantwortung

Mit seinen wegweisenden Energiesparsystemen und ganzheitlichen Energiekonzepten hat Wolfgang Oehm als Pionier den Weg zu einer energieeffizienten Produktion in Industriebetrieben wesentlich mitgestaltet und vorangetrieben. Dabei lebt er wie kaum ein anderer die unternehmerische Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden, Mitmenschen und Organisationen in der Region und darüber hinaus. So wurden seit der Gründung der ONI-Wärmetrafo GmbH keine Gewinne aus dem Unternehmen abgeführt. Stattdessen wurden wesentliche Gewinnanteile an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeschüttet und karitative Einrichtungen, Krankenhäuser, Kindergärten, Bürgerinitiativen sowie eine große Anzahl von Vereinen mit Sach- und Geldspenden bedacht. Darüber hinaus fördert Wolfgang Oehm interessierte Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die sich z. B. ohne Kostenbeteiligung auf den ONI-Messeständen einem breiten Fachpublikum als Unteraussteller präsentieren können.