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FRÄNKISCHE

Königsberg, Bayern

Daten und Fakten

Inhaberfamilie
Familie Kirchner in 3. bzw. 4. Generation

Branche
kunststoffverarbeitende Industrie

Produkte
Rohre, Zubehör und Systemkomponenten aus Kunststoff und Metall

Standorte
3 Standorte in Deutschland, weitere 19 im Ausland

Mitarbeitende
4.500 weltweit

Umsatz
580 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2018/2019)

Ausbildungsquote
5,9 %

Familieneinfluss
inhabergeführt mit angestellten Geschäftsführern

Unternehmensanteile der Familie
100 % in Familienbesitz

Die FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG ist ein innovatives Familienunternehmen, das seit mehr als 110 Jahren hochwertige Glatt- und Wellrohrsysteme herstellt: Produkte und Lösungen, die durch fachliche Kompetenz und jahrzehntelange Erfahrung der Mitarbeitenden entstanden sind und in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Automotive und Industrie ihren Einsatz finden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Firmengruppe mit mehr als 4.500 Beschäftigten an weltweit 22 Produktions- und Vertriebsstandorten. Gemeinsam erwirtschafteten sie im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Umsatz von ca. 580 Mio. Euro. Die Ausbildungsquote lag bei 5,9 %.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Jahr 1906, als die „Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Georg Schäfer & Cie.“ unter dem Dach von Kugelfischer in Schweinfurt gegründet wurde. 1909 trat Otto Kirchner als persönlich haftender Gesellschafter in das Unternehmen ein. Zwei Jahre später traf ein schwerer Schicksalsschlag die junge Firma: Das Fabrikgebäude am Main stand in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung war an einen Wiederaufbau nicht zu denken. In Königsberg in Franken (heute Königsberg i. Bayern) wurde kurzerhand eine leerstehende Produktionshalle gekauft und „die FRÄNKISCHE“ fand eine neue Heimat. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es Dr. Auguste Kirchner, der Witwe von Otto Kirchner, den heruntergewirtschafteten Familienbetrieb aus amerikanischer Treuhänderschaft zu lösen und ihn neu aufzubauen. Dr. Auguste Kirchner war eine der ersten promovierten Chemikerinnen in Deutschland und hatte 1923 ihren Doktortitel erlangt. Ihre Entscheidung für den Werkstoff Kunststoff als Material für die Rohrproduktion in den 1950er-Jahren war bahnbrechend. In Königsberg wurden die weltweit ersten Anlagen zur Herstellung von endlos produzierbarem gewelltem Elektro-Installationsrohr aus Kunststoff entwickelt sowie das erste flexible Dränrohr aus Hart-PVC hergestellt. Auf dieser Grundlage entstanden zahlreiche weitere Produktinnovationen. Unter der Leitung von Otto Kirchner, dem Enkel von Dr. Auguste Kirchner, begann um die Jahrtausendwende die Internationalisierung des Unternehmens. Nach wie vor ist FRÄNKISCHE zu 100 % in Familienbesitz, die 4. Generation ist 2019 in die Geschäftsführung eingetreten: Neben Otto Kirchner ist nun auch sein Sohn Julius geschäftsführender Gesellschafter.

Kontakt

FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG
Hellinger Str. 1
97486 Königsberg

Fon: 09525 88-0
Fax: 09525 88-2411

infofraenkische.de
www.fraenkische.com

Ansprechpartnerin Presse

Frauke Barnofsky
Fon: 09525 88-2393
frauke.barnofskyfraenkische.de

Drainagerohrring und ...
... Co-flex, das teilbare Kabelschutzwellrohr von FRÄNKISCHE
Die geschäftsführenden Gesellschafter Otto und Julius Kirchner
Elektrorohrproduktion im Jahr 1959
Der Firmensitz von FRÄNKISCHE in Königsberg

Chronologie

1906
Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Georg Schäfer & Cie. wird unter dem Dach von Kugelfischer in Schweinfurt gegründet.

1909
Otto Kirchner tritt als persönlich haftender Gesellschafter in das Unternehmen ein.

1912
Umzug nach Königsberg in Franken (heute Königsberg i. Bayern)

1949
Dr. Auguste Kirchner löst das Unternehmen aus amerikanischer Treuhänderschaft und baut es neu auf.  

1951
Mit Fritz Kirchner tritt die 2. Generation in das Unternehmen ein.

1952
FRÄNKISCHE produziert das erste flexible Elektro-Installationsrohr aus Metall – eine bahnbrechende Entwicklung für die Elektroinstallation.

1959
Das Unternehmen entwickelt die weltweit ersten Anlagen zur Produktion von endlos produzierbarem gewelltem Elektro-Installationsrohr aus Kunststoff.

1961
Die Herstellung des ersten gewellten endlos produzierten Dränrohrs aus Hart-PVC folgt. Damit revolutioniert FRÄNKISCHE die Dräntechnik.

2006
Otto Kirchner übernimmt sämtliche Anteile seiner Mitgesellschafter und wird alleiniger geschäftsführender Gesellschafter in 3. Generation.

2019
Julius Kirchner tritt als geschäftsführender Gesellschafter ein und leitet fortan das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater Otto Kirchner.

Dr. Auguste Kirchner
Die Spinnmühle in Schweinfurt
»Ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ist für uns beides: Qualitätsgarantie und soziale Berechenbarkeit im positivsten Sinne.« Otto Kirchner,
FRÄNKISCHE

Gesellschaftliche Verantwortung

„Den Menschen vor Ort etwas zurückgeben“ –­ FRÄNKISCHE sieht ihre Verantwortung auch in der Stärkung des Umfelds. Dabei stehen die Steigerung der Attraktivität der jeweiligen Region, die Förderung von Bildung, Kultur und Sport sowie soziales Engagement im Mittelpunkt. So stärkt das Familienunternehmen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und kann die Rahmenbedingungen mitgestalten, die einen wichtigen Einfluss auf den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens haben. Das gesellschaftliche Engagement umfasst – je nach Standort – u. a.:

  • Geld- und Sachspenden für soziale und karitative Einrichtungen, Organisationen und Projekte vor Ort
  • Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und Hochschulen in der Region
  • Umweltschutzprojekte und -aktivitäten in den umliegenden Gemeinden
  • Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlichen Verbänden.